Um die kulturelle und soziale Vielfalt in Gesellschaften anzuerkennen und zu nutzen, ist zweifellos der Abbau von Diskriminierungen und die soziale Inklusion potenziell benachteiligter Gruppen von unentbehrlicher Bedeutung. Nichtsdestotrotz machen sich Erscheinungen von Rassismus, Stereotypisierung, Vorurteilen und Ausgrenzung in Europa und auch in Deutschland bemerkbar. Nach einer Studie der Antidiskriminierungsstelle (ADS) des Bundes, die Mitte August veröffentlicht wurde, stellen Diskriminierungen und Diskriminierungsrisiken für die Menschen, die den eindimensionalen Normalitätsvorstellungen nicht entsprechen, keine Seltenheit dar. Die empfundenen Benachteiligungen knüpfen häufig an die Merkmale ethnischer Herkunft und Religion an. Weil sie in der Regel mehrdimensional geschieht, ist die Diskriminierung wegen der Religion und wegen des Migrationshintergrunds schwer von einander zu unterscheiden.

An der Podiumsdiskussion „Diversity-Anspruch und Diskriminierung“ zur ADS-Studie nehme ich am Dienstag, den 22. Oktober um 19.00 Uhr im Internationalen Zentrum der WWU-Münster „Die Brücke“  teil.

Adresse: Internationales Zentrum „Die Brücke“ Wilmergasse 2; 48143 Münster