Ali Bas, der für den Kreis Warendorf zuständige Abgeordnete der GRÜNEN im Landtag NRW, hat sich bei einem Besuch des Sendenhorster Bürgermeisters Berthold Streffing u. a. zur Schulentwicklung vor Ort ausgetauscht: „Vor allem mit der neuen Montessori-Sekundarschule hat die Stadt ein attraktives und zudem auch inklusives Bildungsangebot, welches einmalig ist. Ich freue mich sehr, dass wir die Initiatoren der Montessori-Schule bei Fragen zum Genehmigungsverfahren unterstützen konnten“, so der Grüne Abgeordnete nach dem Gespräch.

Auch das Thema Inklusion diskutierten die Politiker im Sendenhorster Rathaus. Hier ging es um die offenen Fragen zu den von den Kommunen befürchteten möglichen Kosten und um die Koordination von IntegrationshelferInnen.  Ein weiterer Schwerpunkt war die bisher vom Bund finanzierte Schulsozialarbeit. „Wir waren uns einig, die Gespräche abzuwarten, die zwischen Land und Kommunen bald geführt werden“, so der Landtagsabgeordnete weiter, „beim Thema Schulsozialarbeit ist sowohl dem Bürgermeister Berthold Streffing als auch mir an einer Weiterfinanzierung gelegen. Wir erwarten umgehend Bewegung vom Bund, der sich bisher bedeckt zeigt.“

Zum Schluss des Gespräches kritisierte der Sendenhorster Bürgermeister Sigmar Gabriels Energiewendegesetz. Sollte dieses Realität werden, wäre ein weit fortgeschrittenes Windkraft-Projekt in Gefahr, welches von der Energiegenossenschaft BESA durchgeführt wird, der Berthold Streffing als Vorsitzender vorsteht. Bei der Gelegenheit übergab dieser Ali Bas einen Protestbrief, den der Abgeordnete zwecks grünem Druck im Bundesrat an den NRW-Umweltminister Johannes Remmel übergeben wird.

Foto: Der Grüne Abgeordnete Ali Bas (links) erhält von Bürgermeister Berthold Streffing einen Protestbrief zur Energiepolitik des Bundes.