Bei seinem Besuch beim SINN-Netzwerk in Ahlen hat Ali Bas, MdL sich von Sozialplanerin Ulla Woltering die Arbeit in der Entwicklung von Quartieren auf dem Gebiet der Stadt Ahlen erklären lassen, welche im Übergang Stadt – ländlicher Raum liegt. „Das war für mich sehr beeindruckend“, so der Abgeordnete nach dem Besuch im Quartier. Das Gespräch fand im Rahmen der Reihe „Fraktion vor Ort – Ab ins Quartier“ statt, bei dem alle 29 Landtagsabgeordneten der Grünen Fraktion alternative Wohn-, Pflege- und Unterstützungsprojekte in ihren Wahlkreisen besucht haben.

Daneben gab es Informationen zum „SINN-Netzwerk“, welches ein vielfältiges Angebot verschiedener Akteure der Wohlfahrt und des zivilgesellschaftlichen Lebens u.a. für die Partizipation älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben entwickelt hat. Martin Kamps von der Alzheimer Gesellschaft im Kreis Warendorf stellte in diesem Kontext auch seine Arbeit vor.

„Die weit überwiegende Zahl der Menschen will ihr Leben bis ins hohe Alter in vertrauter Umgebung verbringen. Viele suchen nach Alternativen zu traditionellen Einrichtungen“, berichtet Ali Bas. Die Landtagsfraktion sieht es als eine wichtige Aufgabe an, im Alter oder bei Behinderung ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und dafür Sorge zu tragen, dass die gesundheitliche und pflegerische Versorgung sowie die Assistenz im Wohnquartier gesichert sind. Und auch das SINN-Netzwerk beweist, dass alle Generationen von sozialer Infrastruktur sowie der barrierefreien Gestaltung des Umfeldes profitieren.

Nicht nur in großstädtischen und urbanen Gebieten gibt es bereits eine Vielzahl von guten Beispielen von alternativen Quartierskonzepten, sondern auch in kleinstädtisch und ländlich geprägten Regionen wie dem Kreis Warendorf. Mit ihren Besuchen wollen die GRÜNEN ParlamentarierInnen Projekte unterstützen, die das Zusammenleben der Generationen und von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln fördern, und in den Kommunen und Kreisen die Entwicklung von entsprechenden Wohnkonzepten und „inklusiven Wohnquartieren“ mit Versorgungssicherheit weiter anregen.