Deutschland ist ein Einwanderungsland. Nachdem diese Tatsache über einen beachtlichen Zeitraum ignoriert und verdrängt wurde, steht sie heute im Zentrum hitzig geführter öffentlicher Diskussionen. Bereits in der Sarrazin-Debatte, aber insbesondere durch PEGIDA erfahren alte Kampfbegriffe eine Renaissance. Die „Lügenpresse“ verschweige den Prozess der „Islamisierung des Abendlandes“, dessen „jüdisch-christliche Tradition“ bemüht wird.

Es wird wieder „Wir sind das Volk“ gerufen und gefragt, ob „der Islam“ dazugehöre. Mit ausgesprochen renommierten Gästen wollen wir die aktuellen Entwicklungen aufgreifen und u.a. fragen: Handelt es sich um ein ostdeutsches Phänomen? Haben wir ein Rassismus-Problem in der gesellschaftlichen Mitte? Wie soll man mit solchen Bewegungen umgehen? Gehören PEGIDA und/oder der Islam zu Deutschland?